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Animal life

Sauberkeitserziehung

Die Sauberkeitserziehung ist sicherlich in den ersten Tagen mit Ihrem neuen Welpen das wichtigste der Hundeerziehung. Und sie ist im Grunde einfach: Immer, wenn der Welpe erwacht, nach dem Fressen und/oder Trinken und auch nach dem Spielen bringen Sie ihn hinaus. Lassen Sie ihn angeleint, dann können Sie nämlich bestimmen, wo die "Hundetoilette" angelegt wird. Als "Rudelführer" steht Ihnen das zu, der junge Hund akzeptiert das, und für Sie ist es praktisch.

Lob und passendes Kommando
Es empfiehlt sich, den Welpen jedes Mal, wenn er ein kleines oder großes Geschäft verrichtet, am besten noch währenddessen überschwenglich zu loben und ihm auch - sehr wichtig - gleichzeitig das dazugehörige Kommando zu sagen, nämlich z.B. "Mach mal!" Das hat den praktischen Vorteil, daß Ihr Hund z.B. auf Reisen oder in unbekanntem Terrain nicht lange herumsucht, bis er sich löst. Sie entscheiden über die passende Stelle, bleiben dort stehen und ermuntern ihn mit dem dann ja bekannten Kommando.

Keine Strafen
Wenn Sie aber nicht schnell genug sind oder unaufmerksam waren und der Welpe hat ins Haus gemacht, dann vergessen Sie die gängigen Vorschläge zur Hundeerziehung, ihn mit der Nase in die Pfütze zu stupsen, auszuschimpfen, mit einer Zeitung zu schlagen o.ä. Wenn Sie den Welpen nicht unmittelbar bei der Verfehlung erwischen, kann er die Strafe nicht mit der Tat in Verbindung bringen. Und unmittelbar heißt wirklich innerhalb einer Sekunde. Also wischen Sie ohne große Worte die Pfütze weg oder entfernen Sie das Häufchen. Achten Sie nur darauf, daß Sie die Stelle mit einem durchaus stark riechenden Mittel reinigen, damit Ihr Welpe nicht auf die Idee kommt, sie wieder zu benutzen. Die Duftmarke ist nämlich für den Hund sozusagen das Toilettenschild, sie darf also nur da sein, wo Ihr Hund wirklich hinmachen darf.

Wenn Sie sich gerade sehr auf etwas konzentrieren müssen und die Sauberkeitserziehung dabei vergessen könnten, setzen Sie den Welpen so lange in seine Transportkiste. Dann übersehen bzw. überhören Sie seine Signale nicht und können schnell genug mit ihm hinaus.

Denken Sie daran: Wenn Ihr Hund in die Wohnung macht, ist es Ihr Fehler, nicht seiner. Sie haben nicht aufgepaßt. Wenn er draußen macht, an die richtige Stelle, loben Sie ihn IMMER.

Quelle


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